Österreichische Liga für Menschenrechte

Menschenrechtsbefund

Der Menschenrechtsbefund ist eine zentrale Aufgabe der Österreichischen Liga für Menschenrechte.

Jedes Jahr wird der Menschenrechtsbefund zur Lage der Menschenrechte in Österreich am 10. Dezember präsentiert. Die Liga versteht sich als Querschnittsorganisation, die sich auf alle Menschenrechte fokussiert und für den Befund mit anderen NGOs und ExpertInnen kooperiert.

Das traditionell im Presseclub Concordia stattfindende Pressegespräch liefert einen Überblick über die aktuellen Schwerpunkte des Befundes.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte 2018 zieht die Österreichische Liga für Menschenrechte einmal mehr Bilanz über die aktuelle Situation in Österreich. Im Menschenrechtsbefund 2018 weist sie gemeinsam mit ExpertInnen auf Verstöße gegen die Menschenrechte hin, zeigt Lücken im System auf und formuliert Empfehlungen und Forderungen an die österreichische Bundesregierung.

"Gerade im heurigen Jahr drängt sich eine Gesamtschau auf die ,menschenrechtliche Kultur' in Österreich auf. Diese hat zuletzt durch die Nichtunterzeichnung des UN-Migrationspakts einen schweren Schlag erlitten. Damit wurde ein mehr als markantes Symbol der Entsolidarisierung gesetzt", kritisiert Barbara Helige, Präsidentin der Österreichischen Liga für Menschenrechte. "Und das ist nicht der einzige Grund zur Besorgnis. Der Ton wird rauer, Menschen werden in der öffentlichen Meinung und auch politischen Diskussion immer häufiger respektlos behandelt und verächtlich gemacht. Dies geht hin bis zu Feindseligkeiten und blankem Hass. Solidarität mit den Schwächsten ist offensichtlich nicht mehr modern."

Presseaussendung 10. Dezember 2018

Menschenrechtsbefund 2018

Menschenrechtsbefund 2017

Menschenrechtsbefund 2016

Menschenrechtsbefund 2015

Menschenrechtsbefund 2014

Menschenrechtsbefund 2013

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