Die österreichische Liga für Menschenrechte kritisiert massiv die Haltung der österreichischen Bundesregierung zu den hungernden Menschen am Horn von Afrika.
Ausgabe 02 / 2011
Die nächste Ausgabe der Liga wird voraussichtlich im Dezember erscheinen und sich mit Sprache und kultureller Identität auseinandersetzen.
Über die liga:
Der älteste Menschenrechtsverein Österreichs mit der modernsten Menschenrechtszeitschrift: liga- Zeitschrift für Menschenrechte
1926 gegründet, setzt sich die Österreichische Liga für Menschenrechte durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit speziell für die Umsetzung der Menschenrechte in Österreich ein. Mit der Zeitschrift LIGA bietet die Österreichische Liga für Menschenrechte eine Plattform, um Menschenrechtsfragen umfassend und thematisch breit gefächert öffentlich zu diskutieren – und das lesbar gestaltet und von hoher inhaltlicher Qualität.
Die liga richtet sich an eine breitgestreute Leserschaft. Aus diesem Grund mischen sich Stellungnahmen von Experten mit einfach lesbaren Reportagen, Essays und literarischen Texten.
Ziel ist es Menschenrechte, sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene zu reflektieren, analysieren und diskutieren.
Die Liga empfiehlt

WHORES’ GLORY ist ein filmisches Triptychon zur Prostitution: Drei Schauplätze, drei Sprachen, drei Religionen. Das Paradies, die Welt und das Jenseits verbinden sich zu einem Bild des Verhältnisses zwischen Mann und Frau an Hand der Prostitution.
In Thailand warten Frauen hinter Glasscheiben auf Männer und sehen dabei sich selbst. In Bangladesh gehen Männer in ein Ghetto der Liebe, um ihre unerfüllten Sehnsüchte an gefangenen Mädchen zu befriedigen. Und in Mexico beten Frauen zu einem weiblichen Tod, um ihre eigene Wirklichkeit nicht sehen und spüren zu müssen.
Wo das Intimste zur Ware wird, ist die Ware teuer und umkämpft.
Umso unerwarteter gestaltet sich die Wirklichkeit: Schönheit lebt inmitten von Grausamkeit und Gewalt, der eigene Verstand wird zum Gefängnis, und Liebe entsteht dort, wo man sie am wenigsten vermutet.
Weitere Infos unter www.whoresglory.at
Politik darf sich nicht hinter Justiz verstecken
„Gerichtsurteile ersetzen die politische und gesellschaftliche Verantwortung nicht“, darin sind sich Dr. Barbara Helige, Präsidentin der Österreichischen Liga für Menschenrechte, Mag. Nadja Lorenz, Vorsitzende von SOS Mitmensch und Dr. Maria Wittmann-Tiwald, Vorsitzende der Fachgruppe Grundrechte in der Vereinigung österreichischer Richterinnen und Richter einig. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz brachten die drei erfahrenen Juristinnen ihre großen Bedenken hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen in Richtung eines immer schärferen Asyl- und Fremdenrechts in Österreich zum Ausdruck.
Kontakt: Liga für Menschenrechte
Menschenrechtsbefund 2010
Am 18. Mai 2011 um 10 Uhr wurde der Menschenrechtsbefund 2010, der anlässlich der Wahl Österreichs in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen am 20. Mai 2011 besondere Brisanz hat,von der Österreichischen Liga für Menschenrechte in Wien (Café Griensteidl, Karl Kraus-Saal) präsentiert.
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Pressinformation Menschenrechtsbefund 20110518
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Menschenrechtsbefund 2010
Menschenrechtsbefund 2009
Menschenrechtsbefund 2008
Menschenrechtsbefund 2007
Menschenrechtsbefund 2006
UNO-Menschenrechtsrat überprüfte Österreich
Am Mittwoch, den 26. Jänner 2011, musste sich Österreich erstmals dem UN-Menschenrechtsrat in Genf stellen. 360 österreichische NGOs, die sich der von der Liga koordinierten Initiative menschenrechte.jetzt.
angeschlossen haben, übermittelten der UNO bereits einen gemeinsam Bericht und ihre Forderungen.
Eine Zusammenfassung aller österreichischen NGO-Berichte durch die UNO, sämtliche Dokumente wie den Regierungsbericht oder die Factsheets und Presseaussendungen der Initiative menschenrechte.jetzt.
sind hier zu finden:
Die UNO prüft Österreich – Ausgabe 01 / 2011
Schwerpunkthema: Die universelle Menschenrechtsprüfung durch den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Wie steht es um die Menschenrechte in Österreich?
Wie hält es dieses Land mit den großen Grundwerten in der Praxis? Gibt es Gruppen, die von allgemein gültigen Standards ausgeschlossen werden? Wo sind die Problemzonen? Wo sind die Worte schöner als die Wirklichkeit? Welche Menschenrechtsabkommen werden in Österreich nicht oder nur mangelhaft umgesetzt? Was gilt es für die Zivilgesellschaft zu tun? In der Heftmitte finden Sie im Wortlaut jenen Bericht der österreichischen NGOs, der bei der UN-Prüfung in Genf vorlag- und somit die Grundlage für kritische Fragen an die österreichische Regierung war. Die österreichische Liga für Menschenrechte war an diesem Bericht maßgeblich beteiligt. Damit das Ganze nicht auf einer abstrakten Ebene bleibt, illustrieren die Autor_innen der Liga, die wichtigsten Problemfelder mit farbigen, persönlichen Reportagen, Portraits und Essays.
Ortstermin: Rechtsnachhilfe für die Maasai-Frauen in Kenia.
Galerie: Clemens Frischenschlager interpretiert die Menschenrechtsdeklaration.
Verleihung des Menschenrechtspreises 2010
19.12.2010, 19:00
Verleihung der Menschenrechtspreise 2010
Palais Trautson
Die Österreichische Liga für Menschenrechte vergab 2010 zwei Menschenrechtspreise für besonderes Engagement und engagiertes Eintreten für die Umsetzung der Menschenrechte.
Die PreisträgerInnen:
Margarita Ilieva, Bulgarian Helsinki Committee und das Team der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung
In Kooperation mit dem Filmfestival “this human world”
Sibylle Hamann
Die Journalistin Sibylle Hamann bekommt den Concordia-Preis in der Kategorie Menschenrechte – aufgrund “ihrer pointierten und stets die Grundsätze der Menschenrechte verteidigenden Kolumnen in ‘Presse’ und ‘Falter’”. Mit dem Preis Hamanns wird insbesonders die Funktion als Chefredakteurin des Österreichischen Magazins der Liga für Menschenrechte, “liga”, gewürdigt.
Workshop für JournalistInnen
Die Österreichische Liga für Menschenrechte lädt JournalistInnen ein, ihre Menschenrechtskompetenz zu stärken und mit KollegInnen einen anregenden Diskurs über Menschenrechtsstandards und denen Umsetzung zu führen.
Kontakt bei Interesse: Österreichische Liga für Menschenrechte
