Die Liga lädt ein

MENSCHENRECHTSPREIS 2011

Der diesjährige Menschenrechtspreis für besondere Verdienste um die Umsetzung der Menschenrechte in Österreich wird an Michael Genner verliehen. Er kämpft mit seinem Verein ASYL IN NOT unermüdlich  und mit großem Engagement für die Wahrung des Menschenrechts auf Asyl. Schon seit über 20 Jahren ist er als Rechtsberater in Asylverfahren tätig und hat zahlreichen Menschen geholfen, ein Leben ohne Angst vor Abschiebung und Verfolgung zu führen. Er verbindet konkrete Rechtsberatung mit seinem kontinuierlichen politischen Kampf gegen ein menschenfeindliches Rechtssystem.

„Denn es gibt noch viel zu tun, viel Unrecht gehört weggeräumt – und vielleicht kommt ja doch eines Tages, ganz unerwartet, wie so oft in der Geschichte, die große Veränderung, zu der ich meinen bescheidenen Teil beitragen darf.“ 

Michael Genner in einem Text zu seinem 63. Geburtstag

 

Die feierliche Preisverleihung findet in Kooperation mit this human world am 10. Dezember ab 19 Uhr  in der Ovalhalle, MQ statt.  Das Team der Liga freut sich gemeinsam mit Michael Genner über zahlreiches Erscheinen.

Die Liga empfiehlt

 

 

 

 

 

 

 

Bereits zum vierten Mal findet dieses Jahr von 30. November bis 10. Dezember das Internationale Fimfestival der Menschenrechte this human world statt. Insgesamt fünf Wiener Kinos werden an den elf Festivaltagen die Rechte des Menschen in den Mittelpunkt gestellt, visuell als auch in Form von Publikumsdiskussionen & Vorträgen. Auf dem Programm stehen auch 2011 wieder über 80 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, zum größten Teil Österreich-Premieren, die nicht immer leicht verdaulich, dafür aber umso notwendiger sind und ein klares Ziel haben: die Augen zu öffnen – auch außerhalb des Kinosaals.

Karten für das Festival erhalten Sie ab 25. November 2011 in unseren Vorverkaufsstellen im TOPKino und im Schikaneder. Das komplette Festivalprogramm, sowie weitere Informationen finden Sie ab 16. November 2011 auf der Webseite www.thishumanworld.com.

Trailer: this human world

Gemeinsame Veranstaltungen und Diskussionsempfehlungen folgen in Kürze!

Die Liga unterstützt

 

 

 

 

“Wir fordern mittels Bundes(verfassungs)gesetzlicher Regelung ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem, das so früh wie möglich alle Begabungen des Kindes fördert und Schwächen ausgleicht, autonome Schulen ohne Parteieneinfluss, eine leistungsdifferenzierte, hochwertige gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht und ein Angebot von ganztägigen Bildungseinrichtungen, eine Aufwertung des LehrerInnen-Berufs und die stetige Erhöhung der staatlichen Finanzierung für UNIS auf 2 Prozent des BIP bis 2020.”

Weitere Informationen unter: www.nichtsitzenbleiben.at

 

Ausgabe 02 / 2011

Die nächste Ausgabe der Liga wird voraussichtlich im Dezember erscheinen und sich mit Sprache und kultureller Identität auseinandersetzen.

Über die liga:
Der älteste Menschenrechtsverein Österreichs mit der modernsten Menschenrechtszeitschrift: liga- Zeitschrift für Menschenrechte

1926 gegründet, setzt sich die Österreichische Liga für Menschenrechte durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit speziell für die Umsetzung der Menschenrechte in Österreich ein. Mit der Zeitschrift LIGA bietet die Österreichische Liga für Menschenrechte eine Plattform, um Menschenrechtsfragen umfassend und thematisch breit gefächert öffentlich zu diskutieren – und das lesbar gestaltet und von hoher inhaltlicher Qualität.

Die liga richtet sich an eine breitgestreute Leserschaft. Aus diesem Grund mischen sich Stellungnahmen von Experten mit einfach lesbaren Reportagen, Essays und literarischen Texten.

Ziel ist es Menschenrechte, sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene zu reflektieren, analysieren und diskutieren.

 

Die Liga empfiehlt

WHORES’ GLORY ist ein filmisches Triptychon zur Prostitution: Drei Schauplätze, drei Sprachen, drei Religionen. Das Paradies, die Welt und das Jenseits verbinden sich zu einem Bild des Verhältnisses zwischen Mann und Frau an Hand der Prostitution.

In Thailand warten Frauen hinter Glasscheiben auf Männer und sehen dabei sich selbst. In Bangladesh gehen Männer in ein Ghetto der Liebe, um ihre unerfüllten Sehnsüchte an gefangenen Mädchen zu befriedigen. Und in Mexico beten Frauen zu einem weiblichen Tod, um ihre eigene Wirklichkeit nicht sehen und spüren zu müssen.

Wo das Intimste zur Ware wird, ist die Ware teuer und umkämpft.

Umso unerwarteter gestaltet sich die Wirklichkeit: Schönheit lebt inmitten von Grausamkeit und Gewalt, der eigene Verstand wird zum Gefängnis, und Liebe entsteht dort, wo man sie am wenigsten vermutet.

Weitere Infos unter www.whoresglory.at

 

Politik darf sich nicht hinter Justiz verstecken

„Gerichtsurteile ersetzen die politische und gesellschaftliche Verantwortung nicht“, darin sind sich Dr. Barbara Helige, Präsidentin der Österreichischen Liga für Menschenrechte, Mag. Nadja Lorenz, Vorsitzende von SOS Mitmensch und Dr. Maria Wittmann-Tiwald, Vorsitzende der Fachgruppe Grundrechte in der Vereinigung österreichischer Richterinnen und Richter einig. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz brachten die drei erfahrenen Juristinnen ihre großen Bedenken hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen in Richtung eines immer schärferen Asyl- und Fremdenrechts in Österreich zum Ausdruck.

Kontakt: Liga für Menschenrechte

Menschenrechtsbefund 2010

Am 18. Mai 2011 um 10 Uhr wurde der Menschenrechtsbefund 2010, der anlässlich der Wahl Österreichs in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen am 20. Mai 2011 besondere Brisanz hat,von der Österreichischen Liga für Menschenrechte in Wien (Café Griensteidl, Karl Kraus-Saal) präsentiert.

Downloads
Pressinformation Menschenrechtsbefund 20110518

Menschenrechtsbefund 2010
Menschenrechtsbefund 2009
Menschenrechtsbefund 2008
Menschenrechtsbefund 2007
Menschenrechtsbefund 2006

UNO-Menschenrechtsrat überprüfte Österreich

Am Mittwoch, den 26. Jänner 2011, musste sich Österreich erstmals dem UN-Menschenrechtsrat in Genf stellen. 360 österreichische NGOs, die sich der von der Liga koordinierten Initiative menschenrechte.jetzt.
angeschlossen haben, übermittelten der UNO bereits einen gemeinsam Bericht und ihre Forderungen.

Eine Zusammenfassung aller österreichischen NGO-Berichte durch die UNO, sämtliche Dokumente wie den Regierungsbericht oder die Factsheets und Presseaussendungen der Initiative menschenrechte.jetzt.
sind hier zu finden:

http://www.menschenrechte-jetzt.at/docs

Die UNO prüft Österreich – Ausgabe 01 / 2011

Schwerpunkthema: Die universelle Menschenrechtsprüfung durch den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Wie steht es um die Menschenrechte in Österreich?

Wie hält es dieses Land mit den großen Grundwerten in der Praxis? Gibt es Gruppen, die von allgemein gültigen Standards ausgeschlossen werden? Wo sind die Problemzonen? Wo sind die Worte schöner als die Wirklichkeit? Welche Menschenrechtsabkommen werden in Österreich nicht oder nur mangelhaft umgesetzt? Was gilt es für die Zivilgesellschaft zu tun? In der Heftmitte finden Sie im Wortlaut jenen Bericht der österreichischen NGOs, der bei der UN-Prüfung in Genf vorlag- und somit die Grundlage für kritische Fragen an die österreichische Regierung war. Die österreichische Liga für Menschenrechte war an diesem Bericht maßgeblich beteiligt. Damit das Ganze nicht auf einer abstrakten Ebene bleibt, illustrieren die Autor_innen der Liga, die wichtigsten Problemfelder mit farbigen, persönlichen Reportagen, Portraits und Essays.

Ortstermin: Rechtsnachhilfe für die Maasai-Frauen in Kenia.
Galerie: Clemens Frischenschlager interpretiert die Menschenrechtsdeklaration.

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