Österreichische Liga für Menschenrechte

29/04

Treffen mit Swetlana Tichanowskaja, belarussische Oppositionsführerin!

Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja war diese Woche drei Tage lang in Wien um auf die immer schlimmer werdende Menschenrechtssituation in Belarus aufmerksam zu machen. Auch die österreichische Zivilgesellschaft hat sie getroffen und hat sich mit ihren Vertreter*innen ausgetauscht. Für die Österreichische Liga für Menschenrechte war ihre Generalsekretärin Angelika Watzl bei dem Treffen dabei.

„Man kennt die Situation in Belarus und weiß, dass dort entsetzliche Dinge passieren – Menschen, die friedlich für etwas ganz Simples wie das Recht auf freie Wahlen demonstrieren, werden eingesperrt, gefoltert und bedroht. Man sieht zu und fragt sich, was man tun kann, denn dass anderen Menschen solche grundlegenden Rechte verwehrt werden, kann von der internationalen Gemeinschaft nicht so hingenommen werden. Wie genau es den Menschen in Belarus geht und was wir als österreichische Zivilgesellschaft tun können, wollten wir von Swetlana Tichanowskaja wissen.“

Aufrüttelnd waren u.a. die Worte „Lukaschenko hat der belarussischen Bevölkerung jahrzehntelang eingeredet, dass sich die Welt nicht für sie interessiert. Die Unterstützung aus dem Ausland für die aktuellen Proteste bedeutet daher umso mehr und gibt Mut weiterzumachen!“

Foto © Elisabeth Mandl/ Amnesty International

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