Österreichische Liga für Menschenrechte

Menschen. Rechte. Wirtschaft.

Die Präsidentin des Nationalrates Doris Bures die AWEPA Sektion des österreichischen Parlaments und das Netzwerk Soziale Verantwortung laden im Rahmen des Parlamentarischen NordSüdDialogs zur Veranstaltung „Menschen.rechte.Wirtschaft“ am Montag, dem 17.11.2014, von 14.00 bis 16.30 Uhr in das Abgeordnetensprechzimmer des Parlaments ein.

Programm

Begrüßung

Petra Bayr

AWEPA Vorsitzende

Auswirkungen unternehmerischer Auslandsaktivitäten – Ein Beispiel aus Südafrika

Brian Ashley

Director Alternative Information and Development Centre (AIDC), Südafrika

Präsentation der Studie „Menschenrechte und Auslandsaktivitäten von Unternehmen – Rechtsgutachten“

Miriam Saage-Maaß

European Center for Constitutional and Human Rights – ECCHR

7 Empfehlungen an die österreichische Politik für effektiveren Menschenrechtsschutz

Marieta Kaufmann

Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe)

Effektiver Menschenrechtsschutz durch verbindliche Rechtsmittel – Wo steht die österreichische Wirtschaft?

Kurt Müllauer

Wirtschaftskammer Österreich, Aussenwirtschaft (WKO)

Stellungnahmen von VertreterInnen der Parlamentsfraktionen des österreichischen Parlaments

Diskussion mit den geladenen VertreterInnen aus Wirtschaft, Judikative, NGOs

Ministerien und Interessensvertretungen

Schlussworte

Tanja Windbüchler-Souschill

Stv. AWEPA Vorsitzende

Moderation: Jutta Kepplinger, Parlamentarischer NordSüdDialog

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.

Inhalt

Mit dem Trend, in der Entwicklungszusammenarbeit vermehrt auf Wirtschaftskooperationen zu setzen, um in den Partnerländern im Süden die Lebenssituation der Menschen zu verbessern, geht die Diskussion einher, welchen Anforderungen international agierende Firmen entsprechen sollten, um dieses Ziel tatsächlich zu erreichen. Mit der Implementierung von Corporate Social Responsibility (CSR) stellen sich Unternehmen vielfach auf freiwilliger Basis ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Menschen, die von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind, fordern aber – wie in Österreich selbstverständlich – vermehrt auch verbindlichen Rechtsschutz und einen verbesserten Zugang zu Rechtsmitteln. Als Teil eines von der Austrian Development Agency (ADA) finanzierten Projekts zum Thema Menschenrechte und Unternehmensverantwortung beauftragte das Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) nun eine Studie zur rechtlichen Situation und zu Regulierungslücken im Hinblick auf menschenrechtliche Verantwortung von österreichischen Unternehmen, die außerhalb Europas agieren. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Studie vorgestellt und es werden konkrete Reformvorschläge und Maßnahmen zur Erweiterung des Rechtsschutzes präsentiert.

Die Veranstaltung soll damit einen Beitrag zur Debatte leisten, wie im Rahmen wachsender globaler Verflechtungen der Staat seiner Verantwortung gerecht wird, die Menschenrechte im In- und Ausland zu schützen, zu respektieren und zu fördern und wie österreichische Unternehmen Menschenrechte besser protegieren können.

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