Österreichische Liga für Menschenrechte

22/11

Einladung zum Human Rights Talk "Ein Recht auf Bildung? Covid-19 und die Bruchlinien im System"

Das Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte, die Universität Wien und die Österreichische Liga für Menschenrechte laden herzlich zum Human Rights Talk am 2. Dezember 2021, um 18 Uhr – online ein

Schulschließungen, Distance Learning, eine „verlorene Generation“: Die COVID-19-Pandemie hat überdeutlich gemacht, dass es nicht nur vom bereitgestellten Bildungsangebot, sondern auch vom sozioökonomischen Umfeld der Kinder und Jugendlichen abhängt, ob das Recht auf Bildung eingelöst werden kann. Aktuell spitzt sich die Pandemiesituation neuerlich zu, ein erneuter Lockdown wurde soeben verhängt.


Wie kann das Bildungssystem die ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen gut durch die Pandemie führen? Was können Zivilgesellschaft und Politik aus den letzten beiden Jahren für die Zukunft der Bildung insgesamt ableiten, und wie kann das Bildungssystem gerechter werden? Ist das Recht auf Bildung in Zeiten einer globalen Pandemie zu einem Privileg für einige wenige geworden?

Die damit verbundenen Fragen zu Eigenverantwortung und Selbstorganisation, Rolle des Staates und gesellschaftlichen Miteinander werden wir mit ausgewiesenen Expert*innen diskutieren, darunter Wiens Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr und die Präsidentin des Europäischen Sozialausschusses Karin Lukas. Die Keynote hält Neurobiologe und Bildungsexperte Gerald Hüther, das Publikum ist zur aktiven Teilnahme an der Debatte eingeladen.

Das gesamte Programm finden Sie hier .

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